Geithain: Museumsgarten im Heimatmuseum komplett erneuert
Im Heimatmuseum in Geithain (Landkreis Leipzig, Sachsen) gibt es eine große Veränderung im Außenbereich. Der Museumsgarten in der Chemnitz Straße war alt geworden. Er wurde Anfang der 1990er Jahre angelegt, als die Gebäude zum Museum umgebaut wurden. Nach über 30 Jahren waren die Anlagen und die Ausstattung einfach zu verschlissen. Vieles war nicht mehr richtig nutzbar.
Jetzt hat die Stadt den Garten grundlegend erneuert. Möglich wurde das durch Fördermittel aus dem Programm für die östliche Innenstadt. Die Besucher finden dort nun einen neuen Sitzbereich mit wetterfesten Tischen und einem großen Sonnensegel, das Schatten spendet.
Besonders für Kinder gibt es jetzt spannende neue Angebote: Eine eigene archäologische Ausgrabungsstätte wurde angelegt. Außerdem gibt es eine Outdoor-Kochstelle mit Sitzsteinen und eine große Kräuterschnecke. Damit sollen Kinder aus Kitas und Horten sowie Besucher aus anderen Städten die Natur besser kennenlernen. Sie können dort sehen, welche Wildkräuter es in der Region gibt und wie man sie in der Küche verwendet.
Auch an der Optik wurde gearbeitet. Ein neuer Weg mit Natursteinen führt nun von der Terrasse bis zur Stadtmauer. Die Terrasse selbst und zwei Skulpturen wurden mit einem speziellen Sandstrahlverfahren gereinigt und glänzen nun wieder.
Das Museum wird in nächster Zeit passende Angebote für die Besucher vorbereiten, um die neue Kochstelle und die Kräuterschnecke optimal zu nutzen.
Quelle: Geithain – zur Originalmeldung