Geisleden feierte Kirmes und 120 Jahre Burschenverein
Das Fest startete am Freitag, den 10. Juli 2026, mit einem besonderen Brauch in Geisleden (Landkreis Eichsfeld, Thüringen). Auf dem Heidelberg wurde zum fünften Mal in der Vereinsgeschichte die Kirmes „ausgegraben“. Die Platzmeister aus dem Vorjahr hatten dort eine Flasche Korn versteckt, die nun geborgen wurde und den offiziellen Startschuss für die Feierlichkeiten gab. Ein weiteres Ritual war die Rasur der Jungburschen, die Tobias Liese übernahm.
Am Samstag ging es ab 14 Uhr bei gutem Wetter weiter. Gemeinsam mit der Geisleder Blaskapelle zogen die Teilnehmer zum Sponsoren-Rundgang durch den Ort. Den Abend ließ man ab 20:30 Uhr im Saal des Gasthofes „Zur Linde“ ausklingen, wo die Band „Tanzpalast“ für Musik sorgte.
Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Frühstück bei den diesjährigen Platzmeistern Julian Pingel und Samuel Hildebrandt. Danach besuchte die Gesellschaft das feierliche Hochamt in der Kirche St. Cosmas und Damian. Im Anschluss besuchten die Teilnehmer mit der Blaskapelle Pfarrer Ludgar Dräger auf dem Pfarrhof sowie Bürgermeister Markus Janitzki zu Hause, um ihnen ein Kirmesständchen zu singen. Nach einem Frühschoppen im Gasthof „Zur Linde“ öffnete am Nachmittag der Geisleder Schützenverein seine Tore. Für Kinder gab es eine Hüpfburg und Kinderschminken, bevor am Abend die Band „Thanas“ zum Tanz aufspielte.
Das Fest endete am Montagmorgen mit einem Gottesdienst für die Verstorbenen und Gefallenen der Gemeinde um 9 Uhr. Danach zog die Gruppe zum Friedhof. Vor dem Kriegerdenkmal legten Platzmeister Julian Pingel und Vereinsvorsitzender Christian Hartung Kränze nieder, während die Blaskapelle musikalisch begleitete. Zum Abschluss gab es noch einen großen Frühschoppen mit der Band „Thanas“, ein Schlachteessen im Gasthof „Zur Linde“ und ein gemeinsames Grillen bei den Platzmeistern.
Vereinsvorsitzender Christian Hartung zeigte sich zufrieden mit dem gut besuchten Wochenende und bedankte sich bei allen Helfern.
Quelle: Geisleden – zur Originalmeldung