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Geisenheim: Unbekannte öffnen Tore im Wald

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Im Geisenheimer Wald werden Schutzzäune gegen die Afrikanische Schweinepest sabotiert. Das gefährdet die gesamte Region.

Im Geisenheimer Wald (Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen) gibt es derzeit ein Problem mit den Schutzzäunen. Diese Zäune sind wichtig, um die Afrikanische Schweinepest zu bekämpfen und zu verhindern, dass sich die Tierseuche weiter ausbreitet.

Jetzt hat sich offenbar jemand vorgenommen, die Absperrungen zu manipulieren. Immer wieder werden Tore mutwillig geöffnet. Manche wurden sogar mit Holz verkeilt, damit sie nicht mehr zufallen. Was für den Täter vielleicht wie ein kleiner Streich wirkt, hat ernste Folgen.

Die geschlossenen Tore sollen verhindern, dass Wildschweine die abgesperrten Bereiche verlassen und die Krankheit weitertragen. Geisenheim gilt aktuell als schweinepestfreies Gebiet. Nur wenn dieser Status über eine längere Zeit hält, können die Zäune irgendwann wieder abgebaut werden.

Passiert es jedoch, dass die Seuche durch die offenen Tore erneut auftritt, beginnt die Wartezeit für den Abbau der Zäune wieder von vorne. Das bedeutet, dass die Absperrungen deutlich länger im Wald bleiben müssten.

Die Stadt appelliert deshalb an alle, die im Wald unterwegs sind: Bitte lasst die Tore geschlossen und manipuliert die Zäune nicht. Wer durch die Tore geht, soll diese sofort wieder vollständig schließen.

Quelle: Geisenheim – zur Originalmeldung

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