Geiselhöring: Teure Parkfehler am Stadtplatz
Am Stadtplatz in Geiselhöring (Landkreis Straubing-Bogen) herrscht aktuell Chaos. Der Grund ist die gesperrte Bahnstrecke zwischen Obertraubling und Passau. Damit die Leute trotzdem ans Ziel kommen, fahren Busse als Schienenersatzverkehr. Für diese Busse wurden seit letztem Montag absolute Halteverbotszonen eingerichtet.
Die Verbote gelten auf der nördlichen Seite auf der Länge des Bürgerhauses. Auf der gegenüberliegenden Seite betrifft es den Bereich vom Eingang zum Erl-Biergarten entlang des alten Volksbank-Gebäudes bis zum ehemaligen Geschäftshaus von Mode Schweiss. In der letzten Woche haben viele Autofahrer diese Zonen ignoriert und dort geparkt. Das führte dazu, dass die Busse nicht an den Haltestellen halten konnten, sondern mitten auf der Straße stehen blieben. Die Folge waren Staus und ein ziemliches Durcheinander am Stadtplatz.
Viele Fahrer haben die neuen Schilder wohl übersehen, da sie teilweise an Laternen- oder Fahnenmasten hängen. Doch die Unaufmerksamkeit kann teuer werden. Wer dort parkt, riskiert gleich zwei Strafen: 55 Euro für das Parken in der Nähe eines Haltestellenschilds und weitere 20 Euro für das Halten im absoluten Halteverbot.
Bisher war der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz noch gnädig. Der Kontrolleur hat die Falschparker in der letzten Woche nur mündlich gewarnt oder gelbe Karten an die Scheiben geheftet. So soll es auch in der kommenden Woche ablaufen, damit sich alle an die neue Lage gewöhnen können. Danach gibt es jedoch keine Ausreden mehr und die Verstöße werden konsequent bestraft.
Die Halteverbotszonen bleiben voraussichtlich bis zum 12. Dezember bestehen, sofern der Schienenersatzverkehr bis dahin läuft. Die Stadt und der Zweckverband bitten alle Fahrer, die Schilder zu beachten und die Flächen für die Busse freizuhalten.