Gefährliche Funde am Flughafen Köln Bonn
Am Flughafen Köln Bonn (Nordrhein-Westfalen) gab es Anfang der Woche mehrere Funde bei den Sicherheitskontrollen. Die Beamten der Bundespolizei mussten mehrmals eingreifen, weil Passagiere gefährliche Dinge in ihrem Gepäck hatten.
Am Montagabend wollte ein 36-jähriger Mann aus der Türkei nach Kayseri fliegen. Bei der Kontrolle fiel eine Taschenlampe in seinem Rucksack auf. Als die Bundespolizisten genauer hinsahmen, entdeckten sie, dass es sich in Wahrheit um ein Elektroimpulsgerät handelte. Da das Gerät kein Prüfsiegel hatte, bestand der Verdacht, dass der Mann gegen das Waffengesetz verstoßen hat. Die Beamten nahmen das Gerät weg, der Reisende durfte jedoch seine Reise fortsetzen.
Bereits am Sonntagabend hatten zwei weitere Männer Aufmerksamkeit erregt. Ein 45-jähriger Deutscher wollte nach Tunis fliegen. In seinem Rucksack fanden die Beamten ein Einhandmesser. Der Mann gab das Messer freiwillig ab. Er muss nun mit einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit rechnen.
Fast zeitgleich wurde ein 43-jähriger Mann aus der Türkei kontrolliert. In seiner Laptoptasche versteckte er ein Springmesser. Die Polizei nahm das Messer sicher. Da Springmesser nach dem Waffengesetz verboten sind, wurde gegen den Mann eine Strafanzeige geschrieben.
Die Bundespolizei betont, dass solche Funde regelmäßig vorkommen. Sie rät allen Reisenden, ihr Gepäck vor der Abfahrt genau zu prüfen. Wer verbotene Dinge mitnimmt, riskiert nicht nur Verspätungen, sondern auch rechtliche Probleme.
Ob und inwieweit sich die Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – zur Originalmeldung