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Gardelegen klärt Datenschutz auf ihrer Webseite

Copyright und Urheber siehe Gardelegen

Die Hansestadt Gardelegen informiert ihre Bürger darüber, wie die Stadt mit persönlichen Daten auf der Internetseite umgeht.

Wer die Webseite der Hansestadt Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel, Sachsen-Anhalt) besucht, hinterlässt digitale Spuren. Die Stadt hat nun detailliert aufgeschrieben, welche Daten gesammelt werden und was damit passiert.

Sobald jemand die Seite aufruft, werden sogenannte Logfiles erstellt. Das bedeutet, die Stadt speichert zum Beispiel die IP-Adresse, das Datum und die Uhrzeit des Besuchs sowie den verwendeten Browser. Diese Infos dienen dazu, dass die Webseite stabil und sicher läuft. Die Daten werden für Statistiken genutzt, aber ohne direkten Personenbezug.

Besonders wichtig ist der Hinweis auf externe Dienste. Die Webseite wird bei einem fremden Hoster gespeichert. Zudem nutzt die Stadt Tools aus den USA oder anderen Ländern. Dort ist der Datenschutz nicht so streng wie in der EU. Die Stadt warnt offen, dass US-Behörden oder Geheimdienste theoretisch Zugriff auf solche Daten haben könnten, worauf die Stadt selbst keinen Einfluss hat.

Wer die Stadt per E-Mail, Telefon, Fax oder über das Kontaktformular anschreibt, muss wissen: Diese Angaben werden gespeichert, um die Anfrage zu bearbeiten. Die Daten bleiben so lange im System, bis sie für den Zweck nicht mehr gebraucht werden oder der Nutzer die Löschung verlangt. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben dabei bestehen.

Auch für Bewerber gibt es klare Regeln. Wer sich online bei der Stadt bewirbt, willigt in die Verarbeitung seiner Unterlagen ein. Bekommt jemand keinen Job, behält die Stadt die Daten aus Sicherheitsgründen und für mögliche Rechtsstreitigkeiten noch bis zu sechs Monate lang. Wer möchte, kann in einen Bewerber-Pool aufgenommen werden. Das passiert aber nur mit ausdrücklicher Zustimmung und die Daten werden nach spätestens zwei Jahren gelöscht.

Für die Technik nutzt die Stadt unter anderem Matomo zur Analyse des Nutzerverhaltens, wobei die IP-Adressen gekürzt werden. Zudem gibt es Karten von OpenStreetMap und eine „Zwei-Klick-Lösung“ für Inhalte von Drittanbietern, damit Daten erst nach einem aktiven Klick des Nutzers übertragen werden.

Bürger, die wissen wollen, welche Daten die Stadt über sie gespeichert hat, können jederzeit Auskunft verlangen oder die Berichtigung und Löschung fordern. Ansprechpartner ist die Datenschutzbeauftragte in der Rudolf-Breitscheid-Straße 3 in Gardelegen oder per E-Mail unter [email protected].

Quelle: Gardelegen – zur Originalmeldung

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