Gäste aus Litauen besuchen die Fritz-Reuter-Festspiele
Die Stadt Stavenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburg-Vorpommern) hatte Gäste aus Litauen zu den 66. Fritz-Reuter-Festspielen eingeladen. Eine vierköpfige Gruppe aus der Partnerstadt Silalė nahm die Einladung an. Mit dabei waren die stellvertretende Bürgermeisterin Jolanta Skrodenienė, das Ratsmitglied Rolandas Toleikis, eine Dolmetscherin und ein Fahrer.
Schon am Freitagnachmittag startete das Programm. Die Gäste besuchten zuerst den festlichen Empfang im Fritz-Reuter-Literaturmuseum und schauten sich danach die Eröffnung auf dem Marktplatz an. Besonders wichtig war den Litauern die Ehrung von Hans-Georg Kunisch, der sich seit 30 Jahren für die Städtepartnerschaften einsetzt. Ihm dankten die Gäste persönlich. Zudem hielten die Vertreter aus Silalė Reden und betonten, wie wichtig die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Städten ist.
Am Abend sahen sie das Open-Air-Stück „Ut de Franzosentid“ und blieben bis kurz vor Mitternacht, um die Licht- und Feuershow zu erleben. Am Samstag ging es weiter mit einem Besuch der fast fertigen Kita Grünschnabel, der Pommernland Beacharena und dem Waldbad. Trotz der Hitze stiegen die Gäste im Ivenacker Tiergarten auf den Baumwipfelpfad.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Radhaus in Jürgenstorf und einem Besuch im Zweiradmuseum kehrten die Gäste auf den Marktplatz zurück. Dort legten die Vertreter aus Silalė ein Blumengebinde zu Ehren von Fritz Reuter nieder. Bei einem letzten Abendessen ließen sie die Erlebnisse Revue passieren, bevor sie am Sonntag wieder die Heimreise antraten.
Begleitet wurden die Gäste von einer großen Gruppe aus Stavenhagen, darunter die Stadträtinnen Berit Neumann und Anja Vonthien, der Stadtpräsident Klaus Rißer sowie weitere Vertreter der Stadt und des Arbeitskreises für Städtepartnerschaften.
Quelle: Briggow – zur Originalmeldung