Gäste aus Belgien besuchen Burgunderfest in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Am frühen Morgen des 25. Juli startete die erste Bürgerfahrt des Jahres aus Brasschaat in Belgien. Die Gruppe reiste nach Bad Neuenahr-Ahrweiler (Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz), um das Burgunderfest zu besuchen.
Die meisten Gäste suchten das Abenteuer in der Natur. Nach einem Frühstück machten sie sich mit Rucksäcken und Weingläsern auf den Weg in die Weinberge. Sie starteten an der Winzerkapelle St. Urban in Ahrweiler und wanderten etwa acht Kilometer weit. Ihr Ziel war die Festwiese des Burgunderfests oberhalb von Bad Neuenahr. Dort suchten sie sich bei Sonne einen Platz auf den Strohballen und tranken Ahrwein.
Ein kleiner Teil der Gruppe wollte nicht wandern. Diese Leute fuhren mit dem Bus Richtung Marienthal zum Lager Rebstock. Dort erklärte Wolfgang Horrmann, der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, den Gästen, wie die Zwangsarbeit im Ahrtal während der NS-Zeit ablief. Danach ging es zurück nach Bad Neuenahr. Dort besuchten die Gäste noch die Rosenkranzkirche, die frisch renoviert wurde. Kirchenführer Josef Schmidhofer zeigte ihnen die Anlage.
Zum Abschluss trafen sich beide Gruppen in Ahrweiler zu einem gemeinsamen Abendessen. Danach traten die Belgier die Heimreise an. Die Organisation der Fahrt lag in den Händen der Partnerschaftskomitees aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Brasschaat.