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Fußball in Baden-Württemberg: Gewalt rund ums Stadion sinkt

Die Polizei zieht Bilanz für die Saison 2025/2026. Die Stadien im Südwesten waren so sicher wie seit über zehn Jahren nicht mehr.

Die Fußball-Bundesliga startet bald wieder durch. Die Polizei in Baden-Württemberg hat nun die Zahlen der letzten Saison 2025/2026 veröffentlicht. Die Bilanz ist positiv: Es gab weniger Gewalt und weniger Verletzte rund um die Stadien. Das gilt für die beiden Bundesligen, die 3. Liga, die Regionalliga Südwest und die Oberliga Baden-Württemberg.

Insgesamt begleiteten die Beamten 368 Spiele. Rund 3,4 Millionen Menschen schauten sich die Partien live an. In der vergangenen Spielzeit waren neun Mannschaften aus dem Land in den drei ersten Profiligen dabei. Der SC Freiburg (Baden-Württemberg) und der VfB Stuttgart spielten zudem in der UEFA Europa League.

Die Gewalt ist spürbar zurückgegangen. In der Saison davor gab es noch 474 Straftaten, diesmal waren es 452 Fälle. Das ist ein Rückgang von etwa 4,6 Prozent. Besonders deutlich sieht es bei den Verletzten aus: Hier sank die Zahl von 132 auf 91 Menschen. Das ist ein Minus von 31 Prozent und der niedrigste Stand seit mehr als zehn Jahren. Die Chance, als Zuschauer verletzt zu werden, liegt aktuell bei 1 zu 38.000. Im Vorjahr war das Risiko mit 1 zu 25.000 höher. Auch die Polizei hatte weniger zu leiden: Nur sieben Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt, im Vorjahr waren es noch zwölf.

Dieser Erfolg spart dem Staat auch Geld. Die Polizei setzte insgesamt 24.981 Kräfte ein, im Vorjahr waren es 25.532. Die Einsatzstunden gingen von 173.871 auf 165.471 zurück. Dadurch konnten etwa 600.000 Euro an Kosten eingespart werden.

Innenminister Manuel Hagel schreibt, dass die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Vereinen, Städten und Fanprojekten der Schlüssel sei. Durch diesen Dialog werden Risiken früh erkannt und Konflikte entschärft. Die Polizei will an diesem Weg festhalten, damit die Stadien eine Bühne für den Sport bleiben und nicht für Gewalt.

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg – zur Originalmeldung

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