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Fulda und Umland fordern dringendes Wassersparen

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Die Hitze in Osthessen belastet die Wasserversorgung massiv. Nun bitten die Stadt Fulda und die Nachbargemeinden die Bürger, konsequent Wasser zu sparen.

In Fulda (Hessen) und den Gemeinden Petersberg, Eichenzell und Ebersburg wird es kritisch. Die Temperaturen liegen seit längerem deutlich über 30 Grad, und es hat kaum geregnet. Das hat zur Folge, dass die natürlichen Quellen weniger Wasser führen und auch die Pegel in den Tiefbrunnen sinken. Die Pumpanlagen der RhönEnergie und der Gemeindewerke Petersberg müssen deshalb bereits jetzt rund um die Uhr laufen.

Die Zahlen zeigen das Problem deutlich: Aktuell werden täglich etwa 20,5 Millionen Liter Wasser gefördert. Das sind 40 Prozent mehr als sonst. Die Verantwortlichen befürchten, dass die Lage noch schlimmer wird, da an diesem Wochenende die Sommerferien enden. Wenn die Familien aus dem Urlaub zurückkehren und die Betriebe die Produktion wieder hochfahren, steigt der Bedarf weiter an.

Die Stadt und die Gemeinden haben bereits selbst angefangen zu sparen. Sportplätze werden kaum noch gewässert, und einige Springbrunnen in Fulda und Petersberg wurden abgeschaltet. Die Bauhöfe nutzen nur noch Wasser aus Zisternen, und sogar die Feuerwehr verzichtet bei Übungen nach Möglichkeit auf Trinkwasser. In Fulda wird für die Bäume Wasser aus dem Werk in der Frankfurter Straße genutzt, das sonst nicht mehr gebraucht würde.

Damit die Versorgung auch in den nächsten Wochen stabil bleibt, gibt es nun konkrete Tipps für die Bewohner. Im Haus soll man lieber kurz duschen als baden und die Spülmaschinen nur voll beladen starten. Das Waschen von Autos oder das Befüllen von Pools ist momentan komplett tabu. Ein typischer Aufstellpool schluckt nämlich so viel Wasser wie eine Person in 54 Tagen verbraucht.

Auch im Garten kann man helfen. Gießen sollte man nur morgens vor Sonnenaufgang oder abends nach Sonnenuntergang, damit das Wasser nicht sofort verdunstet. Statt Sprinklern sollten Schläuche genutzt werden, die direkt an den Pflanzen liegen. Den Rasen sollte man zudem nicht zu kurz mähen, da längeres Gras die Feuchtigkeit besser hält und so weniger Wasser braucht.

Die Stadtverwaltung und die RhönEnergie hoffen, dass die Menschen jetzt mitmachen, damit es keine Einschränkungen bei der Trinkwasserversorgung gibt.

Quelle: Fulda – zur Originalmeldung

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