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Fürth startet Projekt gegen Stress bei Kindern

Copyright und Urheber siehe Fürth

Die Stadt will Kindern und Jugendlichen helfen, besser mit Belastungen umzugehen. Ein neues Programm soll die psychische Gesundheit stärken und Gewalt vorbeugen.

In Fürth (Bayern) geht es jetzt darum, dass junge Menschen im Alltag besser mit Stress klarkommen. Das Amt für Sport und Gesundheitsförderung und das Zentrum gegen Häusliche Gewalt (ZgHG) starten gemeinsam ein neues Projekt. Es trägt den Namen „Stressfreies und resilientes Leben in Fürth – Basiskompetenzen für ein starkes Miteinander“.

Das Ganze läuft von April 2026 bis Dezember 2029. Finanziert wird das Vorhaben von der Techniker Krankenkasse. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche lernen, wie sie mit Druck umgehen und Konflikte lösen, ohne dass es eskaliert. Wer diese Fähigkeiten früh lernt, ist laut Bürgermeister Markus Braun besser fürs Leben gerüstet.

Das Projekt setzt auf konkrete Module. In einem Teil geht es zum Beispiel darum, cool zu bleiben, wenn es stressig wird. In einem anderen Modul lernen die Jugendlichen, wie sie Grenzen setzen und Streit friedlich beilegen können. So sollen sie lernen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Damit die Inhalte auch wirklich ankommen, werden zuerst Fachleute geschult. Das sind Menschen aus Kitas, Schulen, Vereinen und sozialen Einrichtungen. Diese Multiplikatoren bekommen praxisnahe Methoden und Materialien. Sie bringen das Wissen dann direkt in ihren Alltag mit den Kindern und Jugendlichen ein.

Auch das Zentrum gegen Häusliche Gewalt will so ansetzen, bevor Probleme überhaupt entstehen. Anstatt nur zu helfen, wenn es bereits geknallt hat, soll die Stadtgesellschaft von Anfang an für ein stressfreies Miteinander sensibilisiert werden.

Quelle: Fürth – zur Originalmeldung

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