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Friedrichsdorf schließt Minigolfanlage wegen Asbest

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Die 18-Loch-Bahn in Seulberg muss sofort dichtgemacht werden. Ein Gutachten bestätigte gefährliche Fasern in den alten Bahnen.

Die Minigolfanlage an der Landwehrstraße in Seulberg (Friedrichsdorf, Hochtaunuskreis) bleibt auf absehbare Zeit geschlossen. Die Stadt hat die Anlage mit sofortiger Wirkung gesperrt, da ein Gutachten Asbest nachgewiesen hat.

Alles begann im April dieses Jahres. Ein Sachverständiger hatte die 18 Bahnen kontrolliert, um zu prüfen, ob die Stadt ihre Sicherheitspflichten erfüllt. Er riet der Stadt, das Material der Bahnen genauer unter die Lupe zu nehmen, da diese aus Faserzement bestehen. Daraufhin schaltete die Stadt ein Labor ein.

Das Ergebnis des Labors ist nun da: Die Bahnen stammen aus den 1970er Jahren und enthalten Asbestfasern. Weil die Anlage alt ist, gibt es Risse und kleine Löcher im Material. Dadurch könnten die gefährlichen Fasern in die Luft gelangen und eingeatmet werden.

Für viele Freizeitspieler ist das eine Enttäuschung. Normalerweise ist die Anlage von April bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Jedes Jahr nutzen etwa 1.000 Menschen das Angebot. Durch den Fund ist die aktuelle Saison nun jedoch sofort beendet.

Als nächster Schritt muss die Stadt die 18 Bahnen komplett entfernen lassen. Dafür wird eine Fachfirma beauftragt, die das Material fachgerecht entsorgt. Weitere Informationen zum weiteren Vorgehen liegen bislang nicht vor.

Quelle: Friedrichsdorf – zur Originalmeldung

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