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Freren: Drei Autos auf der L66 zusammengestoßen

Ein Abbiegefehler führte am Freitagnachmittag zu einer Kettenreaktion auf der L66. Drei Fahrer wurden verletzt und drei Autos komplett zerstört.

Es passierte am Freitagnachmittag gegen 16:20 Uhr in Freren (Landkreis Emsland, Niedersachsen). Eine 44-jährige Frau fuhr mit ihrem Audi A2 auf der L66 in Richtung B214. Als sie im Bereich Sunderberg nach links in die Straße Im Venne abbiegen wollte, passierte der Fehler: Sie übersah einen entgegenkommenden Opel Corsa und prallte gegen das Auto.

Der Aufprall hatte eine Kettenreaktion zur Folge. Der Opel Corsa, den ein 41-jähriger Mann lenkte, wurde durch den Stoß mit voller Wucht gegen einen anderen Wagen geschoben. Es war ein Opel Mokka, der von einem 58-jährigen Fahrer gesteuert wurde. Dieser wurde durch den Schlag von der Fahrbahn abgedrängt und prallte schließlich gegen einen Baum.

Alle drei Fahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Das Materialleid war jedoch enorm: Alle drei Autos waren nach dem Crash nicht mehr fahrbereit. Bei dem Audi und den beiden Opeln handelt es sich jeweils um Totalschäden.

Die Rettungsarbeiten waren ein großer Einsatz. Die Feuerwehren aus Andervenne und Freren rückten mit insgesamt fünf Fahrzeugen und rund 48 Leuten an. Weil die Wracks aus dem Weg geräumt werden mussten und die Polizei den Unfall aufnahm, blieb die L66 lange Zeit dicht. Erst gegen 18:25 Uhr konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ob und inwieweit sich die Fahrerin des Audis strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim – zur Originalmeldung

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