Freiwillige retten Auerhuhn-Lebensraum am Feldberg
Im Forstrevier Feldberg (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Baden-Württemberg) wurde es kürzlich aktiv. Freiwillige Helfer aus dem Projekt „Ehrensache Natur“ des Naturparks Südschwarzwald haben dort angepackt, um dem Auerhuhn zu helfen. Unter der Leitung von Revierförster Martin Bach und Christine Peter vom Naturpark wurden gezielt Arbeiten im Wald durchgeführt.
Ein großes Problem für die Vögel ist, dass die Lichtungen im Wald zuwachsen. Deshalb haben die Helfer unter anderem Ebereschen entfernt. Das Auerhuhn braucht nämlich lichte Wälder und viele Heidelbeeren am Boden, um überleben zu können. Wenn die Wälder zu dicht werden oder zu viele Menschen stören, ziehen sich die Tiere zurück oder sterben aus.
Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald kümmert sich schon länger um das Problem. Seit 2024 wurden bereits 70 Hektar Fläche in den Kreiswäldern aufgewertet. Allein die Gemeinde Feldberg pflegt regelmäßig etwa 20 Hektar Land, damit die Vögel dort wieder erfolgreich Brüten können.
Von diesen Maßnahmen profitiert nicht nur das Auerhuhn. Auch andere Vögel, wie der Dreizehenspecht, der Sperlingskauz oder der Baumpieper, finden in den lichten Waldstücken bessere Lebensbedingungen. Der Schutz des Auerhuhns hilft also vielen bedrohten Arten gleichzeitig.
Laut Kreisforstamtsleiter Michael Kilian gehört der Artenschutz fest zur modernen Waldpflege dazu. Besonders wegen des Klimawandels müsse man ökologische Aspekte bei jeder Maßnahme im Wald mit einplanen, um die Vielfalt im Südschwarzwald zu erhalten.
Quelle: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald – zur Originalmeldung