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Freiburg: Suche nach vermisstem Jugendlichen nach Moped-Unfall

Auf der L159 stürzte ein Mopedfahrer schwer. Die Polizei vermutet, dass eine zweite Person beteiligt war, die seitdem verschwunden ist.

Es war Samstagmorgen, kurz nach 2 Uhr, als es auf der L159 zwischen Roggenbach und der Abzweigung nach Wellendingen in Freiburg (Baden-Württemberg) krachte. Ein Moped war verunglückt. Als die Retter am Unfallort eintrafen, fanden sie eine verletzte Person vor.

Doch die Beamten hatten schnell das Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Es gab Hinweise darauf, dass zwei Jugendliche auf dem Moped unterwegs gewesen sein könnten. Da nur einer von beiden gefunden wurde, startete die Polizei sofort eine großangelegte Suche. Die Freiwillige Feuerwehr, die Bergwacht und die Rettungshundestaffel des DRK durchkämmten das Gelände rund um die Unfallstelle. Sogar die Bundespolizei half mit und ein Polizeihubschrauber flog über das Gebiet.

Die Suche dauerte fast den gesamten Morgen an. Gegen 07:45 Uhr mussten die Einsatzkräfte den Einsatz jedoch abbrechen. Die vermisste Person konnte bis dahin nicht gefunden werden.

Jetzt versucht das Polizeirevier Waldshut-Tiengen herauszufinden, was genau passiert ist und wo der zweite Beteiligte geblieben ist. Die Beamten hoffen auf Hilfe aus der Bevölkerung. Wer etwas gesehen hat oder Hinweise auf die vermisste Person geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 07751 8316 531 melden. Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg – zur Originalmeldung

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