Freiburg: Ohne Führerschein mit getuntem Roller verunfallt
Am Mittwochabend gegen 21:45 Uhr war ein 18-jähriger Mann mit seinem Roller in Freiburg (Baden-Württemberg) unterwegs. Er fuhr die Straße Zinngärten bergauf. An der Einmündung zur Oberen Hallauer Straße passierte es dann: Der Jugendliche übersah einen von rechts kommenden Renault und missachtete die Vorfahrt.
Es kam zum Zusammenstoß. Der junge Fahrer stürzte von seinem Roller und verletzte sich leicht. Ein Familienmitglied half ihm danach, und gemeinsam fuhren sie in ein Krankenhaus. Der 29-jährige Fahrer des Renault blieb bei dem Unfall unverletzt.
Als die Polizei den Unfall aufnahm, kamen weitere Probleme für den Jugendlichen auf. Die Beamten merkten schnell, dass der 18-Jährige gar keinen Führerschein besitzt. Außerdem war das Versicherungskennzeichen am Roller ungültig. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass der Roller getunt worden war. Er war deshalb schneller unterwegs, als es eigentlich erlaubt ist.
Der Roller war nach dem Crash nicht mehr fahrbereit. Die Polizei nahm den Fahrzeugschlüssel und das Kennzeichen mit. Der Schaden am Roller liegt bei etwa 700 Euro, am Renault sind es rund 5.000 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen abgeschlossen. Ob und inwieweit sich der Jugendliche strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.