Freiburg: Kleinbus kracht in Auffahrunfall
Es war kurz nach 8 Uhr am Donnerstagmorgen, als es in Freiburg (Baden-Württemberg) auf der B34 zwischen Hauenstein und Albbruck zu dem Unfall kam. Eine 28-jährige Frau fuhr mit ihrem Peugeot und wollte ein anderes Auto einfahren lassen, das aus einer Dorfstraße in Richtung Waldshut auf die Bundesstraße wollte. Deshalb bremste sie fast bis zum Stillstand ab.
Ein Auto hinter ihr bemerkte das Manöver rechtzeitig und hielt ebenfalls an. Doch der Fahrer eines Kleinbusses, ein 49-jähriger Mann, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Er krachte mit seinem Wagen auf das mittlere Auto auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug weiter nach vorne geschoben und drückte gegen den wartenden Peugeot.
Insgesamt vier Menschen wurden leicht verletzt: die Fahrerin des Peugeot, ihre 31-jährige Beifahrerin, die Fahrerin des mittleren Autos sowie eine Beifahrerin aus dem Kleinbus. Die Retter brachten sie zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Kleinbusses und sechs Kinder, die mit im Bus saßen und auf dem Weg zur Schule waren, blieben unverletzt. Die Kinder wurden später an ihre Eltern übergeben.
Zuerst war nicht klar, wie schwer die Verletzungen waren. Deshalb rückten viele Leute aus, darunter die Freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst. Ortsvereine halfen mit und sogar ein Rettungshubschrauber startete. Dieser musste am Ende jedoch niemanden transportieren.
Die Verkehrspolizei Waldshut hat die Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich jemand strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.