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Freiburg: Ausschreitungen schottischer Fans nach Fußballspiel

Nach dem Spiel zwischen dem SC Freiburg und dem FC Motherwell kam es zu Vandalismus in einem Bus und Streit in der Stadt.

Rund 1.450 Anhänger des schottischen Vereins FC Motherwell reisten zum Spiel nach Freiburg (Baden-Württemberg) an. Die meisten Fans waren friedlich und gut gelaunt. Doch unter den Gästen waren laut Polizei etwa 50 Menschen aus der Ultraszene und bekannte Problemfans, die für Ärger sorgten.

Nach dem Spiel fuhren die Fans mit Shuttlebussen der Freiburger Verkehrs AG (VAG) vom Stadion zum Hauptbahnhof. In einem der Busse gingen einige Anhänger wüst. Sie besprühten den Fahrgastraum mit Graffiti und traten die Heckscheibe ein, bis sie zerbrach.

Kurz darauf gab es weitere Störungen. Eine Gruppe von etwa 20 Ultras provozierte Passanten und Beamte. Die Polizei griff ein, hielt die Gruppe an und kontrollierte die Ausweise der Beteiligten. Gegen einige Menschen wurden direkt weitere polizeiliche Maßnahmen eingeleitet.

Schon am Vorabend des Spiels war es in der Freiburger Innenstadt ungemütlich geworden. Dort suchten verschiedene Fangruppen den Streit. Dabei ging es so weit, dass sich einige Männer mit Bistrostühlen angriffen. Eine Person wurde bei diesem Handgemenge verletzt und musste von Rettern versorgt werden.

Insgesamt registrierte die Polizei an diesem Spieltag vier Fälle von Körperverletzung, vier Sachbeschädigungen und zwei Verstöße wegen Pyrotechnik. Außerdem gab es vier weitere Straftaten.

Die Ermittlungen zu den einzelnen Vorfällen dauern an. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Freiburg – zur Originalmeldung

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