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Frechen öffnet seine historischen Denkmäler

Das historische Tor der Villa Pauli Copyright und Urheber siehe Frechen

Am 12. und 13. September 2026 lädt die Stadt Frechen zum Tag des offenen Denkmals ein. Von römischen Straßen bis zu alten Fabriken gibt es viel zu entdecken.

In Frechen (Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen) wird Geschichte wieder lebendig. Unter dem Motto „NETZwerke“ zeigt die Stadt am Wochenende vom 12. und 13. September 2026, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben.

Los geht es am Samstag, den 12. September, um 14 Uhr. Der Denkmalschutzbeauftragte Egon Heeg führt eine Wanderung auf der Via Belgica an. Das war eine der wichtigsten Straßen der Römer, die Köln mit dem Ärmelkanal verband. Die Gruppe startet an der Johannesgrundschule in der Friedrich-Ebert-Straße 63, läuft durch den Pauli-Park und geht weiter in den Königsdorfer Forst. Dort kann man die alte Straße heute noch als Damm sehen. Die Tour dauert bis etwa 16 Uhr. Da nur 25 Leute mitkommen können, muss man sich bis zum 31. August anmelden.

Am Sonntag, den 13. September, gibt es gleich mehrere Stationen. Um 15 Uhr kann man an den Töpferöfen in der Broichgasse (Toni-Lux-Platz) sehen, wie vor 600 Jahren gearbeitet wurde. Die Öfen stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. In einem Ofen wurden die bekannten Bartmannkrüge bei bis zu 1.300 Grad gebrannt, im anderen normales Geschirr. Hier kann jeder einfach vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Fast den ganzen Tag über, von 13 bis 18 Uhr, ist die ehemalige Brikettfabrik „Grube Carl“ am Wolfgang-Giesen-Platz ein Ziel. Peter Kleinen und Wolfgang Dickopp zeigen dort eine Fotoausstellung. Sie dokumentieren, wie aus der Fabrik moderner Wohnraum wurde. Wer mehr wissen will, kann an einer Führung von Dr. Daniela Claudia Grögor-Schiemann teilnehmen, die den Weg von der Kohle zum fertigen Brikett erklärt. Auch hier gibt es nur 25 Plätze, daher ist eine Anmeldung bis zum 31. August wichtig.

Parallel dazu öffnet das Lindentheater in der Lindenstraße 16 am Sonntag von 12 bis 18 Uhr seine Türen. Es gibt Führungen mit Vorträgen über das alte Kino. Gegen 16 Uhr wird dort der Dokumentarfilm „Grube Carl – Eine Ära geht zu Ende“ gezeigt. Man muss sich nicht anmelden, aber es gibt nur so viele Plätze, wie reinpassen.

Wer bei der Römerwanderung oder in der „Grube Carl“ dabei sein möchte, sollte die Untere Denkmalbehörde der Stadt Frechen kontaktieren. Das geht per Telefon unter 02234/ 501-1411 oder 02234/ 501-1736 oder per E-Mail an [email protected].

Quelle: Frechen – zur Originalmeldung

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