Frauenberg: Wildschweine verwüsteten Fußballrasen
In Frauenberg (Rheinland-Pfalz) hatten Wildschweine eine Sportanlage heimgesucht. Die Tiere wühlten den Fußballrasen des Vereins FC Lauretta 1933 e.V. massiv auf. Etwa 70 Prozent des Spielfeldes sowie Teile des Nebenplatzes wurden dabei zerstört. Da der Platz nicht mehr nutzbar war, musste der gesamte Spielbetrieb in Frauenberg vorerst eingestellt werden.
Der Verein stand vor einem riesigen Problem, denn die Kosten für die Reparatur waren enorm. Wenn Firmen die Arbeiten übernommen hätten, wären die Kosten auf über 100.000 Euro gestiegen. Allein für einen 400 Meter langen Schutzzaun, der die Anlage in Zukunft vor den Tieren schützen soll, lag der Kostenvoranschlag bei über 70.000 Euro. Auch die komplette Sanierung des Rasens kostete inklusive Material etwa 25.000 Euro.
Da der Verein in der C-Klasse spielt, konnte er diese Summen nicht aus eigener Tasche bezahlen. Der Vorstand suchte deshalb nach anderen Wegen. Es wurde ein Spendenkonto eingerichtet und eine Kampagne auf der Plattform „Gofundme“ gestartet. Zudem konnten Firmen Werbung am neuen Zaun schalten, um Geld zu sammeln. Um die Kosten für den Zaun auf etwa 25.000 Euro zu drücken, leisteten viele Helfer zudem viel Eigenarbeit.
Nach einem Jahr harten Einsatzes war das Projekt geschafft. Am 27. September 2020 konnte der neue Rasen schließlich eingeweiht werden. Zum Start empfing der FC Lauretta die zweite Mannschaft der SG Idar-Oberstein-Algenrodt. Es war ein besonderer Moment für den Verein, da er damit nach 23 Jahren wieder das erste Heimspiel als eigenständiger Verein bestritt.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Frauenberg – zur Originalmeldung