Frankfurt: Zwei Raubüberfälle im Bahnhofsviertel
In der Nacht vom Sonntag auf Montag kam es in Frankfurt (Hessen) zu zwei Raubüberfällen, die nur kurz hintereinander passierten. Zuerst griffen fünf junge Männer gegen 3 Uhr einen 61-Jährigen in der Niddastraße an. Die Täter sprühten dem Mann plötzlich Reizgas ins Gesicht. Dann raubten sie ihm 150 Euro in bar und rannten weg. Das Opfer bemerkte dabei, dass die Täter in Dari sprachen, einer Sprache aus Afghanistan. Alle fünf Männer waren dunkel gekleidet.
Nur wenig später, gegen 4 Uhr und 5 Minuten, passierte ein ähnlicher Vorfall in der Kaiserstraße. Ein 35-Jähriger hatte gerade Geld an einem Automaten abgehoben. In diesem Moment sprachen ihn vier junge Männer an und rissen ihm den Geldbeutel aus der Hand. Die Diebe nahmen 100 Euro aus dem Beutel und sprühten dem Mann Pfefferspray ins Gesicht, bevor sie flüchteten. Diese Gruppe war im Gegensatz zu den ersten Tätern hell gekleidet.
Die Polizei prüft nun, ob hinter beiden Taten dieselbe Gruppe steckt oder ob es zwei verschiedene Banden waren. Die Ermittlungen dauern an. Wer etwas gesehen hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 069 / 755 - 51299 bei der Kriminalpolizei oder bei jeder anderen Wache melden.
Ob und inwieweit sich die Verursacher strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung