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Frankfurt: Vermisster Patient durch KI-Suche gefunden

Ein 52-jähriger Mann verließ eigenmächtig ein Krankenhaus in Frankfurt. Die Polizei konnte ihn mithilfe einer speziellen Gesichtserkennung am Bahnhof finden.

Ein 52-jähriger Mann war in einem Krankenhaus in Frankfurt (Hessen) zur Behandlung untergebracht. Er brauchte dringend medizinische Hilfe und war zudem eine Gefahr für sich selbst. Trotzdem verließ er seine Station und verschwand. Die Mitarbeiter des Krankenhauses bemerkten sein Fehlen und meldeten ihn daraufhin als vermisst.

Da die Lage gefährlich war, setzte die Polizei eine moderne Technik ein: die biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung. Dabei hilft künstliche Intelligenz dabei, Menschen in Menschenmengen schnell wiederzuerkennen. Die Suche führte die Beamten in das Bahnhofsgebiet.

Gegen 10:20 Uhr am Montagvormittag schlug das System im Bereich des Kaisertors an. Ein Operator im Video-Operation-Center prüfte die Bilder und konnte bestätigen, dass es sich tatsächlich um den vermissten Mann handelte. Daraufhin schickte die Zentrale sofort ein Streifenteam an den Ort.

Die Polizisten sprachen den Mann an und stellten fest, dass die Technik richtig lag. Sie nahmen ihn in Obhut und brachten ihn sicher zurück in das Krankenhaus, damit er dort weiterbehandelt werden kann.

Die Polizei sieht in diesem Fall einen Beleg dafür, wie wichtig die moderne Technik ist, um Menschen in Not schnell zu finden und Gefahren für Leib und Leben abzuwenden. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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