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Frankfurt übt für den Ernstfall: Große Krisenprobe startet

Von Montag bis Samstag trainieren Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste in Frankfurt am Main den Umgang mit Katastrophen. Die Stadt bereitet sich auf Szenarien wie Stromausfälle oder Cyberangriffe vor.

In Frankfurt am Main (Hessen) wird es in dieser Woche öfter hektisch. Vom 7. bis zum 12. September findet die große Bevölkerungsschutzübung unter dem Namen "ÜB's!" statt. Dabei geht es darum, dass die verschiedenen Ämter der Stadt, die Feuerwehr, die Polizei und die medizinischen Retter blind zusammenarbeiten können. Wenn es im Ernstfall kracht, müssen alle wissen, wer was entscheidet und wer zuständig ist.

Die Einsatzkräfte bereiten sich dabei auf sogenannte hybride Bedrohungen vor. Das bedeutet, es wird trainiert, wie man reagiert, wenn zum Beispiel großflächig der Strom ausfällt, ein Hackerangriff die Systeme lahmlegt oder eine Naturkatastrophe eintritt. Auch Pandemien gehören zu den Szenarien, für die man sich wappnet.

Wer in der Stadt unterwegs ist, wird vermutlich mehr Blaulicht sehen als sonst. Neben den Besprechungen in den Stäben gibt es echte Übungen auf der Straße. Deshalb sind im Stadtgebiet vermehrt Einsatzfahrzeuge und Retter im Einsatz. Die Menschen in Frankfurt sollen sich nicht wundern, wenn es an einigen Stellen nach einem Großeinsatz aussieht.

Der Zeitplan ist genau getaktet. Am Montag, den 7. September, geht es los. Vom 8. bis zum 10. September konzentrieren sich das Krisenmanagement der Stadt und der Führungsstab der Feuerwehr gemeinsam mit Beratern der Polizei auf die Planung. Am 11. und 12. September wird es dann richtig praktisch.

Ein Höhepunkt ist die Übung "Frankopia" im Osthafen. Hier helfen viele Organisationen mit, darunter das DRK, die Malteser, die Johanniter, der ASB, das THW und die DLRG sowie die Freiwilligen Feuerwehren. Außerdem kommt eine Gruppe des ukrainischen Zivilschutzes nach Frankfurt, um Erfahrungen auszutauschen.

Die Feuerwehr nutzt die Woche auch, um die Bürger zu warnen. Über Social Media gibt es Tipps, wie man sich selbst schützt. Dazu gehört zum Beispiel, einen Vorrat an Lebensmitteln und Medikamenten im Haus zu haben oder wichtige Papiere griffbereit zu legen, falls man schnell evakuiert werden muss.

Weitere Details zum genauen Ablauf der Übungen liegen bislang nicht vor.

Quelle: Feuerwehr Frankfurt am Main – zur Originalmeldung

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