Frankfurt: Raubüberfall in Straßenbahn im Ostend
Es war Sonntagabend, der 16. August 2026, als ein 37-jähriger Mann mit der Straßenbahnlinie 11 in Richtung Fechenheim fuhr. Gegen 20:45 Uhr hielt die Bahn in der Hanauer Landstraße auf Höhe der Hausnummer 108 im Frankfurter Ostend (Hessen). Dort trafen zwei junge Männer auf das Opfer zu.
Die beiden Verdächtigen drohten dem Mann mit einem Reizstoffsprühgerät und forderten ihn auf, sein Mobiltelefon herauszugeben. Der 37-Jährige weigerte sich jedoch, sein Handy zu übergeben. Daraufhin sprühten die Angreifer das Pfefferspray gegen ihn ein. Kurz darauf rannten die beiden Täter weg und verschwanden in unbekannte Richtung.
Die Polizei beschreibt die Verdächtigen als etwa 18 Jahre alt, beide schlank und mit lockigen schwarzen Haaren. Einer der beiden ist circa 185 cm groß und trug ein Trikot von Galatasaray. Der zweite Mann ist etwa 190 cm groß und war in einem schwarzen T-Shirt bekleidet.
Da das Pfefferspray in der Bahn versprüht wurde, könnten auch andere Fahrgäste getroffen worden sein. Die Beamten bitten deshalb alle Menschen, die in der Bahn waren und ebenfalls betroffen sind, sich zu melden. Auch andere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sollen sich unter der Nummer 069 / 755 - 55408 bei der Polizei melden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung