Frankfurt: Mann bedroht Passanten mit Spielzeugwaffe
Am Samstagnachmittag ging bei der Polizei in Frankfurt (Hessen) gegen 15:55 Uhr ein Notruf ein. Ein Mann soll sich an der Eschersheimer Landstraße aufgehalten und eine Schusswaffe in der Hand gehabt haben. Die Beamten schickten sofort viele Streifenwagen in das Gebiet, um die Situation zu klären.
Kurz darauf konnten die Polizisten den 33-Jährigen festnehmen. Als sie die Waffe untersuchten, stellte sich heraus, dass es keine echte Feuerwaffe war. Der Mann hatte eine Softair-Pistole bei sich, die die Beamten sofort an sich nahmen.
Nach der Festnahme meldeten sich weitere Zeugen bei der Polizei. Diese erzählten, dass der Mann schon vorher unterwegs gewesen war. Zuerst soll er eine Frau an der U-Bahnstation Lindenbaum mit der Spielzeugwaffe bedroht haben. Danach lief er die Straße entlang und zielte auf vorbeifahrende Autos sowie auf zwei weitere Passanten.
Bei der Befragung stellte sich heraus, dass der Mann psychisch nicht stabil war und sich in einem Ausnahmezustand befand. Deshalb brachten ihn die Polizisten in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses in der Nähe.
Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung