Frankfurt: BMW-Fahrer flieht nach Unfall mit E-Scooter
Es war kurz vor zehn Uhr abends am 29. Juli 2026 in Frankfurt-Bornheim (Hessen). Ein 19-Jähriger fuhr mit seinem BMW über die Kettelerallee in Richtung Buchwaldstraße. Zur gleichen Zeit kam ihm ein 17-Jähriger mit einem E-Scooter entgegen, der in Richtung Wittelsbacherallee unterwegs war.
Laut Zeugen fuhr der Jugendliche mit dem Roller mitten auf der Fahrbahn. Als der BMW näher kam, wich der 17-Jährige schnell aus. Ein direkter Zusammenstoß blieb zwar aus, doch der Jugendliche verlor die Kontrolle und stürzte schwer. Er wurde danach in ein Krankenhaus gebracht.
Der BMW-Fahrer hielt nicht an, sondern flüchtete erst einmal vom Tatort. Doch ein Zeuge bemerkte das Ganze. Er folgte dem Wagen und signalisierte dem Fahrer mit der Lichthupe, dass er anhalten solle. Erst nachdem der Zeuge den 19-Jährigen auf den Unfall aufmerksam gemacht hatte, kehrte dieser zu der Unfallstelle zurück.
Bei der Untersuchung des E-Scooters machten die Polizisten dann weitere Entdeckungen. Der Roller war nicht versichert und das Kennzeichen passte nicht zum Fahrzeug. Zudem war der Scooter getunt und schaffte mindestens 40 km/h. Der 17-Jährige besaß zudem keinen Führerschein. Die Beamten nahmen den Roller daraufhin mit.
Jetzt ermittelt die Polizei wegen verschiedener Verstöße. Es geht unter anderem um die fehlende Versicherung, Steuerhinterziehung und den Verdacht der Urkundenfälschung. Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeipräsidium Frankfurt am Main – zur Originalmeldung