Frankfurt am Main: 117 neue Zöllner starten Ausbildung
Am 1. September ist es für viele junge Menschen so weit: Bundesweit beginnen 1.800 Leute ihre Ausbildung oder ihr Studium beim Zoll. Davon kommen 117 direkt zum Hauptzollamt in Frankfurt am Main (Hessen).
Um die neuen Kollegen willkommen zu heißen, gab es eine kleine Feier. Der stellvertretende Leiter des Hauptzollamtes, Thomas Greger, begrüßte die frischgebackenen Zöllner und deren Familien. Er betonte, dass die neuen Leute von Anfang an ein wichtiger Teil des Teams seien und sie eine abwechslungsreiche Karriere vor sich hätten.
Die Wege in den Beruf sind unterschiedlich. Einige machen eine zwei Jahre lange Ausbildung im mittleren Dienst und werden später Finanzwirte. Andere absolvieren ein duales Studium über drei Jahre. Dabei gibt es zwei Richtungen: die eine führt zum Abschluss Bachelor of Laws, die andere zum Bachelor of Science im Bereich Verwaltungsinformatik.
Das Lernen ist aufgeteilt. Die Theorie findet an speziellen Schulen statt. Die Studenten gehen nach Münster, während die Auszubildenden in Städte wie Erfurt, Leipzig, Rostock, Sigmaringen oder nach Plessow bei Potsdam ziehen. Die Praxis läuft dann direkt bei den Zollämtern, der Zollfahndung oder in der IT-Forensik ab.
Nach der Ausbildung stehen viele Türen offen. Die neuen Zöllner können später in der Steuererhebung, bei der Finanzkontrolle gegen Schwarzarbeit oder sogar in einer Spezialeinheit landen. Wer Informatik studiert hat, arbeitet meist an der Digitalisierung der Verwaltung oder betreut Datenbanken. Der Zoll übernimmt grundsätzlich alle Leute, die die Ausbildung erfolgreich beendet haben und geeignet sind.
Quelle: Hauptzollamt Frankfurt am Main – zur Originalmeldung