Forchheim verbietet Rauchen im Kellerwald zum Annafest
In Forchheim (Bayern) ist es derzeit extrem trocken und die Temperaturen sind hoch. Deshalb hat die Stadt eine wichtige Anordnung getroffen: Auf dem gesamten Gelände des Annafestes gilt ab sofort ein Rauch- und Dampfverbot. Das betrifft vor allem den Kellerwald, alle Waldflächen sowie die unbefestigten Wege.
Verboten ist nicht nur das Rauchen von normalen Zigaretten. Auch E-Zigaretten, Vaporizer, E-Shishas und andere Geräte, die Dampf erzeugen, sind untersagt. Wer glimmende Gegenstände bei sich trägt, verstößt ebenfalls gegen die Regeln. Die Stadt will so verhindern, dass durch Unachtsamkeit ein Waldbrand ausbricht.
Es gibt jedoch Ausnahmen. Rauchen ist weiterhin erlaubt, wenn man auf festen Wegen steht, also dort, wo asphaltiert, gepflastert oder geschottert ist. Auch innerhalb der offiziellen Schankflächen der Kellerbetriebe bleibt das Rauchen gestattet.
Die Regeln gelten für alle Besucher und Mitarbeiter des Festes. Die Anordnung bleibt bis zum Ende des Annafestes am 4. August 2026 in Kraft. Wer gegen das Verbot verstößt, riskiert ein Zwangsgeld von 150 Euro. Da das Rauchen im Wald ohnehin gesetzlich verboten ist, kann die Strafe bei einer Ordnungswidrigkeit sogar bis zu 10.000 Euro betragen.
Die Stadt erinnert in diesem Zusammenhang an das allgemeine Rauchverbot in Wäldern, das in Bayern immer vom 1. März bis zum 31. Oktober gilt.
Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung