Forchheim plant Gewässer-Nachbarschaftstag zum Wasserrückhalt
Im Forchheimer Ortsteil Kersbach (Landkreis Forchheim, Bayern) findet am 16. Juli 2026 der Gewässer-Nachbarschaftstag statt. Die Veranstaltung will zeigen, wie man Wasser länger in der Natur behält. Das ist wichtig, um Hochwasser besser in den Griff zu bekommen und auch in Trockenzeiten genug Wasser zu haben.
Das Programm beginnt mit verschiedenen Vorträgen. Johanna Klocke vom Wasserwirtschaftsamt Kronach erklärt, wie die Renaturierung von Gewässern hilft. Julia Schrade von der Stadt Forchheim zeigt, wie man das Wassermanagement in modernen Städten plant. Anton Kohl von der TNL Buttenheim GmbH stellt eine Planungshilfe für klimafestere Landschaften vor. Zum Abschluss spricht Jürgen Vollmer darüber, welche Rolle der Biber beim Wasserrückhalt spielt. Er bringt dafür sogar ein Biberpräparat mit, um die Lebensweise des Tieres zu erklären.
Am Nachmittag geht es in die Praxis. Die Teilnehmer besuchen ein Hochwasserrückhaltebecken, das gerade in Kersbach gebaut wird. Ingolf Eckert und seine Kollegen vom Ingenieurbüro Höhnen & Partner zeigen dort, wie technische Lösungen funktionieren, wenn die Natur allein nicht mehr ausreicht. Zudem präsentiert Toni Körber vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bamberg einen sogenannten Bodenkoffer. Damit wird gezeigt, wie man Böden untersucht und warum sie wichtig sind, um Erosion bei Starkregen zu verhindern.
Organisiert wird der Tag von Matthias Trost vom Wasserwirtschaftsamt Kronach. Er ist der Berater für die Gewässer-Nachbarschaft im Landkreis. Erwartet werden etwa 25 Vertreter aus den Gemeinden sowie rund 10 Leute von Behörden und Verbänden. Eröffnet wird die Runde durch die stellvertretende Landrätin Rosi Kraus und den dritten Bürgermeister von Forchheim, Manfred Hümmer.
Wer mehr wissen möchte, kann die Webseite www.gn-bayern.de besuchen oder sich direkt an Matthias Trost unter der Telefonnummer 09261 502-217 melden.
Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung