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Forchheim: Konradsbrunnen nach großer Sanierung wieder in Betrieb

Copyright und Urheber siehe Forchheim

Nach einer aufwendigen Reparatur fließt in Forchheim wieder Wasser aus dem Konradsbrunnen. Ein Leck in den Leitungen hatte den Brunnen zuvor außer Betrieb gesetzt.

In Forchheim (Oberfranken, Bayern) ist der Konradsbrunnen wieder einsatzbereit. Das Wasser fließt dort nun wieder, nachdem eine aufwendige Sanierung abgeschlossen wurde. Grund für die Baustelle war ein hoher Wasserverlust. Die Stadt bemerkte, dass täglich zu viel Wasser verloren ging. Bei der Suche nach dem Fehler prüften die Arbeiter das gesamte System und drückten die Leitungen ab. Dabei fanden sie ein Leck in der Zuleitung zu den Auslässen.

Die Reparatur war ein großes Stück Arbeit. Um an die kaputte Leitung zu kommen, mussten die Brunnensäule und die Brunnenfigur abgebaut werden. Besonders bei der Figur war Vorsicht geboten, da niemand genau wusste, wie sie befestigt war. Der städtische Bauhof ließ sich dabei von der Steinmetzfirma Nastvogel helfen. Die Figur wurde für die Zeit der Arbeiten sicher eingelagert.

Auch im Boden gab es viel zu tun. Die Arbeiter mussten Beton im Becken aufstemmen und an der Pflastersteine bis zum Technikschacht graben.

Die Stadt hat die Chance genutzt und die Technik direkt verbessert. Die Brunnensäule hat nun eine größere Kernbohrung bekommen. So kommen Techniker bei künftigen Reparaturen viel leichter an die Leitungen heran. Zudem gibt es jetzt Schutzrohre für die Schläuche und eine neue Zuleitung. Ein wichtiger Vorteil: Jeder Wasserauslauf lässt sich nun einzeln absperren. Wenn also ein Teil undicht wird, muss nicht mehr der ganze Brunnen ausgeschaltet werden. Auch das Rücklaufsystem wurde komplett erneuert.

Zum Abschluss wurde das Brunnenbecken grundiert und neu abgedichtet. Der Boden wurde frisch eingepflastert und die Dichtigkeit geprüft. Erst danach wurden die Säule und die Figur wieder an ihren Platz gesetzt.

An den Arbeiten waren Mitarbeiter des Bauhofs aus den Bereichen Maurerarbeiten, Straßenbau und Wasserinstallation beteiligt, unterstützt durch die Firma Nastvogel.

Quelle: Forchheim – zur Originalmeldung

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