Flüssiger Kleber auf Autobahn 6 bei Rohrbach
Gegen 8 Uhr am Morgen des 11. August passierte es auf der BAB 6 kurz vor der Ausfahrt Rohrbach (Saarbrücken). Ein Lkw mit Anhänger hielt auf dem Standstreifen. Aus einem der Container lief auf beiden Seiten eine Flüssigkeit heraus. Zuerst wusste niemand, um was für einen Stoff es sich handelte.
Deshalb rückten sofort die Feuerwehren aus Kirkel, Homburg, Blieskastel und St. Ingbert aus. Auch der ABC-Trupp Saarpfalz kam an die Stelle, um die Gefahr zu prüfen. Weil die Rettungsarbeiten im Weg waren, musste die rechte Fahrspur zeitweise gesperrt werden. Das führte zu einem großen Rückstau auf der Autobahn.
Die Feuerwehr und die Polizei prüften die Frachtpapiere und die Ladung genau. Erst dann stellte sich heraus: Es war kein gefährliches Gift, sondern eine flüssige Klebemasse. Eine Gefahr für die Menschen, die Umwelt oder den Verkehr gab es also nicht.
Die Polizei hat nun mehrere Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet. Unter anderem wird geprüft, ob die Ladung falsch gesichert war. Die Ermittlungen dauern an.