Floß: Militärübungen und Warnung vor Sprengmitteln
Im Umland von Floß (Landkreis Neustadt a.d. Waldnaab) sind derzeit verschiedene Militärmanöver im Gange. Aktuell läuft eine Erkundungsübung vom 13. Juli bis zum 23. Juli 2026. Diese betrifft die Gebiete Lindenhof, Schlattein, Waldkirch, Fahrenberg, Pirk, Neustadt/WN und Wurz.
Zuvor gab es bereits weitere Übungen. Vom 6. bis 10. Juli 2026 fand eine Erkundungsübung in den Bereichen Pfaffenreuth, Walpersreuth, Schlattein, Hildweinreuth, Waldkirch, Georgenberg, Bechtsrieth, Altenstadt/WN und Wöllershof statt. Im Juni gab es zudem eine MFT-Vorbereitung sowie einen Nacht-Orientierungsmarsch in verschiedenen Orten des Landkreises.
Die Gemeinde warnt die Bevölkerung, sich von den Einrichtungen der Truppen fernzuhalten. Zudem besteht die Gefahr durch liegen gebliebene Sprengmittel. Wer etwas findet, muss dies sofort der nächsten Polizeidienststelle melden. Auf den Straßen ist zudem mit mehr Militärkonvois zu rechnen.
Wer durch die Manöver einen Schaden an seinem Eigentum erlitten hat, muss diesen melden. Wenn die Bundeswehr allein verantwortlich war, ist das Bauamt des Marktes Floß die richtige Anlaufstelle. Hierfür muss ein Antragsformular ausgefüllt werden. Fotos von den Schäden werden empfohlen.
War eine Gaststreitkraft beteiligt, gelten andere Fristen. Der Schaden muss innerhalb eines Monats nach Ende der Übung schriftlich bei der Gemeinde gemeldet werden. Alternativ gibt es eine Frist von drei Monaten, nachdem man vom Schaden und der Truppe erfahren hat. In diesem Fall ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Nürnberg zuständig.
Quelle: Floß – zur Originalmeldung