Flintsbach am Inn: Raubüberfall in einer Pension
Am Mittwochabend, den 15. Juli 2026, kam es gegen 21 Uhr in einer Pension im Seeweg in Flintsbach am Inn (Landkreis Rosenheim, Bayern) zu einem Überfall. Ein 33-jähriger Mann, der dort eingemietet war, wurde von zwei Unbekannten bedroht. Die Täter drohten ihm mit dem Tod und forderten Bargeld.
Der Mann schaffte es jedoch, vor den beiden Angreifern zu flüchten und sich in Sicherheit zu bringen. Er blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die Täter stahlen ihm allerdings einige Medikamente aus seiner Tasche. Wie hoch der genaue Schaden ist, wird noch geprüft.
Kurz nach der Tat rasten die Männer in einem schwarzen BMW Cabriolet in Richtung Süden davon. Die Polizei aus Brannenburg und aus der Umgebung suchten die Gegend ab, konnten die Flüchtigen aber nicht finden. Die Ermittler vermuten, dass eine dritte Person im Wagen mitgefahren ist.
Die Polizei sucht nun nach drei Männern. Der erste Verdächtige ist etwa 1,70 Meter groß, sehr schlank, zwischen 18 und 25 Jahre alt und hat kurze schwarze Haare sowie einen Kinn- und Oberlippenbart. Er trug ein schwarzes Sweatshirt mit einem Tigerkopf, eine grau-schwarz gemusterte Jogginghose mit drei weißen Streifen und schwarze Turnschuhe. Der zweite Mann ist ebenfalls etwa 1,70 Meter groß, sehr schlank, 18 bis 25 Jahre alt, hat kurze schwarze Haare und trug einen grauen Jogginganzug mit Kapuze sowie schwarz-silberne Turnschuhe.
Der mögliche dritte Mitfahrer ist etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß, kräftig gebaut und zwischen 25 und 30 Jahre alt. Er hat kurze schwarze Haare, einen Drei-Tage-Bart und trug eine schwarze Cap, ein schwarzes T-Shirt, eine schwarze Hose, schwarze Sneakers und eine auffällige große Silberkette.
Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen. Die Beamten vermuten, dass die Tat einen Zusammenhang mit Betäubungsmitteln haben könnte. Wer Hinweise hat, kann sich unter der Telefonnummer 08031/2000 an die Kriminalpolizei Rosenheim oder an jede andere Polizeidienststelle wenden.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft Traunstein. Es gilt die Unschuldsvermutung.