Filderstadt: Feuerwehrverband fordert Mitsprache beim Bevölkerungsschutz
Die Feuerwehren in Baden-Württemberg leisten gerade bei der aktuellen Waldbrandgefahr einen harten Job. Das betont Michael Wegel, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes aus Filderstadt (Landkreis Esslingen, Baden-Württemberg). Er ist stolz auf die Einsatzkräfte, die einen Großteil ihrer Arbeit ehrenamtlich erledigen.
Deshalb fordert Wegel nun, dass die Feuerwehren beim geplanten Präsidium für Bevölkerungsschutz im Innenministerium fest mit am Tisch sitzen. Für ihn ist die Sache klar: Die Feuerwehren sind die wichtigste Stütze im Katastrophenschutz. Ohne sie könne das ganze System nicht funktionieren.
Bisher gibt es jedoch kaum Informationen darüber, wie das neue Präsidium genau aufgebaut werden soll. Das sorgt laut Wegel für Unsicherheit. In den verschiedenen Blaulicht-Organisationen gibt es deshalb sowohl Hoffnungen als auch Befürchtungen und Spekulationen über die künftige Struktur.
Der Verband bietet dem Innenministerium deshalb eine enge Zusammenarbeit an. Man wolle die langjährige Erfahrung und das Fachwissen der Feuerwehrleute einbringen, damit das neue Präsidium richtig gestaltet wird.
Ein großes Problem ist dabei die Besetzung. Wegel fordert, dass das Präsidium schnell mit Experten aus der Bevölkerungsschutz-Familie besetzt wird. Das ist schwierig, weil die Leute im Katastrophenschutz nicht alle zu einer einzigen Behörde gehören. Nur wenn alle Organisationen frühzeitig mitmachen und gut abgestimmt sind, könnten die Ziele aus dem Koalitionsvertrag schnell erreicht werden. Auch hier bietet der Verband seine Hilfe an.
Quelle: Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg e.V. – zur Originalmeldung