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Feuerwehrleute aus Niedersachsen kehren aus Spanien zurück

Neun Retter aus dem Raum Celle und Heidekreis haben in Spanien gegen schwere Waldbrände gekämpft. Jetzt sind sie auf dem Heimweg.

Die neun Feuerwehrleute aus Niedersachsen machen sich nach ihrem harten Einsatz in Spanien wieder auf den Weg nach Hause. Sie waren Teil einer größeren deutschen Einheit mit insgesamt 56 Kräften, die gemeinsam mit Kollegen aus Nordrhein-Westfalen die spanischen Behörden unterstützt haben. Die Gruppe traf am Nachmittag des 1. August in der Region Veguellina in der Provinz Léon ein.

Schon auf der Fahrt zum ersten Einsatzort mussten die Retter eingreifen und löschten ein kleineres Feuer. Später halfen sie den örtlichen Kräften am Boden, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiten konnten. Besonders schwierig wurde es am 2. August südlich von Moraeda in der Region Kastilien und Léon. Dort kämpften die Männer in einem steilen Hanggebiet gegen sogenannte Spotfeuer. Um das Wasser in die Höhe zu bekommen, mussten sie eine Schlauchleitung über 800 Meter Länge verlegen, wobei ein Höhenunterschied von 180 Metern überwunden werden musste. Zudem halfen sie einer serbischen Einheit mit einem Fahrzeug aus und hielten Ausschau nach neuen Brandherden.

Für den Einsatz waren zwei Tanklöschfahrzeuge vom Typ CCFM 3000 und ein Mannschaftstransportwagen im Einsatz. Die Feuerwehrleute aus Niedersachsen kommen aus den Landkreisen Celle und Heidekreis. Diese Regionen sind mit speziellen Einheiten auf Brände in Wäldern und auf Feldern spezialisiert. Ihre Unterkunft hatten die Retter im Ort Vega-de-Espinareda im Westen Spaniens.

Innenministerin Daniela Behrens lobte die Arbeit der Feuerwehrleute und betonte, dass solche riesigen Brände nur gemeinsam in Europa bekämpft werden können. Die Retter werden voraussichtlich am Donnerstagabend, dem 6. August, wieder beim Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Celle eintreffen.

Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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