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Feuerwehr Wathlingen auf sportlicher Jagd

Die Sportgruppe der Feuerwehr Wathlingen war in den letzten Monaten in ganz Deutschland unterwegs und stellte bei verschiedenen Wettkämpfen seine Ausdauer unter Beweis.

Die Feuerwehrleute aus Wathlingen haben die letzten Monate intensiv genutzt, um fit zu bleiben. Das Training war hart, denn teilweise mussten sie bei Temperaturen von über 30 Grad in der Hitze trainieren.

Anfang Juli ging es für zwei Männer der Gruppe früh am Samstagmorgen nach Winterberg (Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen). Dort nahmen sie am Bobbahn-Lauf teil. Die Herausforderung war extrem: Die Feuerwehrleute mussten eine Strecke von 6,6 Kilometern in ihrer kompletten Schutzausrüstung bewältigen. Zuerst ging es fünf Kilometer durch den Wald, bergauf und bergab. Die letzten 1,6 Kilometer führten dann direkt in die Bobbahn. Mit Steigungen von bis zu 15 Prozent forderte die Strecke den Teilnehmern alles ab. Nach etwa einer Stunde kamen sie ins Ziel. Wegen der schweren Ausrüstung ging es ihnen dabei nicht um den Sieg, sondern vor allem um die körperliche Leistung.

Zwei Wochen später reisten drei Männer der Gruppe nach Göttingen. Dort starteten sie bei der Firefighter Combat Challenge. Das ist ein Wettkampf, der genau auf den Feuerwehralltag zugeschnitten ist. Die Teilnehmer mussten unter anderem einen dreistöckigen Turm hochsteigen und einen 80 Kilogramm schweren Dummy ins Ziel schleppen. Einige Abschnitte mussten sie dabei mit einem Atemschutzgerät bewältigen. Neben den Einzelstarts nahmen sie auch an zwei Tandemläufen teil und konnten ihre persönlichen Bestzeiten verbessern.

Zuletzt ging es am vergangenen Wochenende nach Kassel zu den Deutschen Meisterschaften der Fire Fit. Zwei Männer traten dort im Einzel an und steigerten sich deutlich. Einer von ihnen knackte die Marke von zwei Minuten, während der andere mit einer Zeit von 2:06 Minuten den dritten Platz in seiner Altersklasse belegte. Am Sonntag verbesserten sie zudem ihre Zeit im Tandem und landeten auf dem 14. Rang.

Auch in der Staffel war die Gruppe vertreten. Mit Unterstützung weiterer Kameraden qualifizierte sich das Team für die Finalrunden. Im Achtelfinale war dann jedoch Schluss. Es war ein extrem knappes Rennen, das sie am Ende um nur eine einzige Sekunde verloren.

Quelle: Feuerwehr Samtgemeinde Wathlingen – zur Originalmeldung

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