Feuerwehr Mönchengladbach unterstützt beim Waldbrand im Hürtgenwald
Im Hürtgenwald (Nordrhein-Westfalen) brennt der Wald. Weil die Lage vor Ort schwierig ist, hat die Bezirksregierung Düsseldorf Unterstützung angefordert. Am 14. August gegen 12 Uhr wurde deshalb die Bezirksbereitschaft III alarmiert. Dazu gehören neben der Feuerwehr Mönchengladbach auch Teams aus Krefeld und Feuerwehren aus dem Kreis Viersen.
Die Feuerwehr Mönchengladbach schickte sechs Fahrzeuge und 26 Einsatzkräfte in den Wald. Die Brandbekämpfung ist dort ein hartes Stück Arbeit. Die Männer und Frauen aus Mönchengladbach übernahmen unter anderem den Objektschutz in der Ortschaft Gey, um Gebäude vor den Flammen zu bewahren. Damit genug Wasser zum Löschen da ist, bauten sie zwei große Faltbehälter auf, in die jeweils 5.000 Liter Wasser passen. Außerdem kamen mehrere Kreisregner zum Einsatz, die das Wasser großflächig verteilen.
An dem Einsatz waren Einheiten aus Hardt, Rheydt, Neuwerk, Giesenkirchen und Broich der Freiwilligen Feuerwehr beteiligt. Den Überblick behielt der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr.
Da die Arbeit im Wald extrem anstrengend ist, gab es am 15. August einen Wechsel. Frische Einsatzkräfte aus Mönchengladbach lösten die ersten Teams ab. Sie übernehmen nun die Aufgaben vor Ort, damit die Unterstützung bei der Brandbekämpfung ohne Unterbrechung weitergehen kann.
Wie lange der Einsatz noch dauert und wie groß die Brandfläche aktuell ist, liegen bislang keine weiteren Angaben vor.