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Feuerwehr Düsseldorf hilft bei Waldbränden in Spanien

Ehrenamtliche Retter aus Düsseldorf sind Teil eines NRW-Teams, das in der spanischen Provinz Kastilien und León gegen riesige Feuer kämpft.

Die Reise war lang. Fast 2.000 Kilometer mussten die 56 Einsatzkräfte des NRW-Waldbrandmoduls zurücklegen, bevor sie am Samstagnachmittag endlich in der spanischen Provinz Kastilien und León ankamen. Doch ausruhen konnten sie sich nicht. Schon am selben Tag ging es los.

Kaum waren die Teams im Schadensgebiet angekommen, teilten sie sich auf. Die eine Gruppe kümmerte sich um das Lager, die sogenannte Base of Operations. Da vor Ort bereits einige Gebäude und Wege vorhanden waren, mussten sie nicht alle mitgebrachten Zelte aufbauen.

Die zweite Gruppe wurde sofort in den Einsatz geschickt. In einem Naturschutzgebiet wüterte ein Waldbrand. Dort halfen die Retter aus NRW gemeinsam mit den spanischen Kräften dabei, das Feuer zu löschen.

Am Sonntag, den 2. August, ging die Arbeit weiter. Nur etwa vier Kilometer vom eigenen Lager entfernt gab es einen Schwerpunktbereich des Brandes. Die Feuerwehrleute kontrollierten dort die Feuerfront, damit sich die Flammen nicht weiter ausbreiten. Außerdem suchten sie nach Glutnestern und löschten diese ab. Damit alles glatt läuft, arbeiten die Teams in einem Zwei-Schicht-System und stimmen sich eng mit den spanischen Behörden ab.

Die Feuerwehr Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) ist ein fester Teil dieser internationalen Einheit. Die Stadt stellt nicht nur das nötige Material, sondern auch Personal bereit. Bei den Einsatzkräften aus Düsseldorf handelt es sich um ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

Damit so ein großer Einsatz überhaupt so schnell klappt, arbeiten viele Organisationen zusammen. Dazu gehören die Europäische Union, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe sowie die Innenministerien von Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Bezahlt wird die Aktion vom Bund und der EU.

Wie lange die Retter noch in Spanien bleiben und wie groß die Brandflächen insgesamt sind, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Brandursache liegen in der Hand der spanischen Behörden.

Quelle: Feuerwehr Düsseldorf – zur Originalmeldung

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