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Feucht und Nachbarorte planen neues Seniorenkonzept

Copyright und Urheber siehe Feucht

Mehrere Gemeinden rund um das Schwarzachtal wollen das Leben im Alter verbessern. Ein neues Konzept soll helfen, dass Senioren länger selbstständig in ihrer Heimat wohnen können.

Viele ältere Menschen wollen nicht ins Heim, sondern so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Damit das auch klappt, arbeiten die Gemeinden Feucht (Landkreis Nürnberg, Bayern), Altdorf, Leinburg, Postbauer-Heng, Pyrbaum, Schwarzenbruck und Winkelhaid derzeit zusammen. Sie entwickeln ein gemeinsames Seniorenkonzept für die Region Schwarzachtalplus.

Unterstützt werden die Gemeinden dabei von der Firma AfA aus München. Die Experten schauen sich an, welche Angebote es vor Ort schon gibt und was in Zukunft fehlt. Die Bürgermeister haben sich dazu bereits im März 2026 auf eine Exkursion nach Niederbayern begeben. In der Gemeinde Niederwinkling haben sie sich Praxisbeispiele angesehen, die nun auch in die Planung für die Region Schwarzachtalplus einfließen sollen.

Ein wichtiger Schritt folgt Anfang 2027: Dann gibt es eine große Bürgerbefragung. Die Gemeinde schreibt Senioren und Menschen an, die bald in das entsprechende Alter kommen. In dem Fragebogen geht es um Themen wie das Wohnen, die Freizeit, die Pflege oder die Beratung im Alltag. Die Teilnahme ist freiwillig, aber die Antworten sollen dabei helfen, die Angebote genau auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort zuzuschneiden.

Nach der Befragung werten die Verantwortlichen die Ergebnisse zusammen und sprechen mit Leuten aus der sozialen Arbeit. Am Ende sollen konkrete Maßnahmen stehen, die den Alltag im Alter leichter machen. Finanziert wird das gesamte Projekt mit Geldern vom Amt für Ländliche Entwicklung.

Quelle: Feucht – zur Originalmeldung

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