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Festnahme nach Messerangriff in Bochumer Unterkunft

Ein 19-Jähriger soll seinen Mitbewohner lebensgefährlich verletzt haben. Die Polizei konnte den Verdächtigen nach einer Flucht festnehmen.

In einer Flüchtlingsunterkunft in Bochum (Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) kam es am Freitagmorgen, dem 17. Juli, zu einem schweren Gewaltverbrechen. Ein 19-jähriger Syrer und sein 39-jähriger Mitbewohner aus dem Irak hatten sich über längere Zeit gestritten. Im Laufe dieses Streits griff der Jugendliche zu einem Messer und verletzte den Mann lebensgefährlich.

Nach dem Angriff verschwand der 19-Jährige vom Tatort. Die Polizei startete eine große Fahndung, um den jungen Mann zu finden. Die Suche war erfolgreich: Am Samstagmorgen, den 18. Juli, kehrte der Verdächtige in seine Unterkunft zurück. Dort konnten ihn die Beamten in der Brauckstraße festnehmen.

Das Opfer wurde schnell operiert. Die Ärzte konnten den 39-Jährigen stabilisieren, er befindet sich mittlerweile nicht mehr in Lebensgefahr.

Ein Haftrichter hat gegen den Jugendlichen Untersuchungshaft angeordnet. Die Mordkommission unter der Leitung von Oberstaatsanwalt Andreas Bachmann ermittelt nun genau, was bei dem Streit passiert ist. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Bochum – zur Originalmeldung

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