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Ferienfreizeit in Aar-Einrich: Action für 80 Kinder

In Klingelbach gab es in den Sommerferien wieder ein großes Programm für Kinder. Von Alpakas bis zum Kegeln war alles dabei.

In Klingelbach (Verbandsgemeinde Aar-Einrich, Hessen) war in den Sommerferien keine Langeweile aufgekommen. Auf dem Freizeitgelände und rund um das Dorfgemeinschaftshaus wurde die beliebte Ferienaktion für Kinder zwischen sechs und 12 Jahren durchgeführt. Pro Woche nahmen etwa 80 Kinder teil.

Das Programm war vollgepackt. Die Kinder spielten Street Soccer, nutzten den Spielplatz oder bastelten in der Kreativecke. In Gruppen, die sich Namen rund um das Thema Rad ausgedacht hatten – etwa die „Biker Gang“ –, besuchten sie Esel in Heistenbach und Alpakas in Cramberg. In der zweiten Woche kamen noch Schafe in Michelbach hinzu. Auch Ausflüge zum Autohaus Wöll, zur Polizei und in das Senioren Centrum in Katzenelnbogen standen auf dem Plan. Ein Highlight war das Kegeln im Dorfgemeinschaftshaus in Allendorf. Das Freibad in Katzenelnbogen konnten die Kinder nur in der ersten Woche besuchen, da es später zu kalt wurde.

Für das Essen wurde gesorgt. Mittags gab es Verpflegung von der „Ghost Kitchen“ aus Gutenacker und der Obermühle. Jeden Mittwoch wurde Pizza gebacken. Die Bäckerei Zorn aus Katzenelnbogen lieferte die Böden, die die Kinder selbst belegten und dann in der Backstube backen ließen.

Organisiert wurde die Freizeit, die es bereits seit 1998 gibt, von einem großen Team. Die Leitung übernahmen die Schulsozialarbeiterin Eva Schwichtenberg sowie die Jugendpflegerinnen Annalina Mayer, Johanna Kröller und Annkristin Fangmann. Unterstützt wurden sie von vielen Freiwilligen, darunter Marie Hofmann, Lea Knabe, Dennis Schleenbecker und Ralf Zimmer.

Ein emotionaler Moment war die Verabschiedung von Peter Schleenbecker. Er war von 1998 bis 2025 in verschiedensten Rollen dabei – als Betreuer, Fahrer und sogar als Experte für Bratkartoffeln. Unter dem Namen „Opa Peter“ war er für viele eine wichtige Bezugsperson. Er übergab seine Aufgaben nun an seinen Sohn Dennis. Zum Abschluss der jeweiligen Wochen führten die Kinder ihren eingeübten Programmen vor ihren Eltern vor.

Quelle: Allendorf – zur Originalmeldung

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