Ferdinands Feld Festival in Rotenburg zu Ende gegangen
Das 12. Ferdinands Feld Festival auf dem Flugplatz in Rotenburg (Wümme) ist vorbei. Am Freitag kamen rund 4.500 Gäste zum Start an, während am Samstag etwa 15.000 Menschen das Gelände besuchten. Ein kurzer Regenschauer am Freitag sorgte zwar für Matsch auf einigen Park- und Campingflächen, aber das war kein großes Problem für den Ablauf.
Die Polizei war das ganze Wochenende über präsent. Die Beamten waren in einem mobilen Wachcontainer untergebracht, streiften das Gelände ab und hielten die Verkehrsknotenpunkte im Blick. Auch die Flugzeuge auf dem Flugplatz konnten normal starten und landen, und der Verkehr bei der An- und Abreise lief weitgehend ohne Störungen.
Am Samstagabend gab es jedoch einen Grund zur Sorge: Mehrere Menschen meldeten, dass möglicherweise KO-Tropfen eingesetzt wurden. Die Polizei fing sofort an zu ermitteln. Bisher konnten sich diese Verdachtsmomente aber nicht bestätigen. Trotzdem suchen die Beamten weiter nach Beweisen.
Auch der Rettungsdienst hatte viel zu tun. Die Sanitäter mussten rund 45 Mal medizinische Hilfe leisten. Sechs Menschen waren so verletzt oder krank, dass sie in Krankenhäuser gebracht werden mussten.
Beim Wegfahren kontrollierte die Polizei viele Autos. Dabei flogen zehn Verkehrsverstöße auf. In sieben Fällen hatten die Fahrer wohl getrunken oder Drogen genommen. Insgesamt leitete die Polizei acht Strafverfahren ein. Dabei ging es unter anderem um Drogenbesitz, Falschparken ohne Führerschein, Urkundenfälschungen und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz. Schon am Freitag gab es zudem einen Verdacht auf Unterschlagung und einen versuchten Körperverletzungsfall.
Die Ermittlungen in den verschiedenen Fällen dauern an. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.