Feldkirchen-Westerham zieht Bilanz zur Kommunalwahl 2026
In Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) wurde im Gemeinderat ausführlich über die Kommunalwahl 2026 diskutiert. Es ging dabei vor allem um den riesigen Aufwand, den die Verwaltung und viele Helfer betreiben mussten, damit alles glattläuft.
Die Vorbereitungen starteten bereits im August 2025. Die neue Wahlleitung musste in den folgenden Monaten eine Menge erledigen: Wahlvorschläge prüfen, Sitzungen organisieren, die Wahllokale vorbereiten und die Helfer einteilen. Am Ende liefen alle Fäden bei der Koordination der Durchführung und Auswertung zusammen.
Das Interesse der Bürger war groß, was sich in einer hohen Wahlbeteiligung zeigte. Viele Menschen nutzten zudem die Briefwahl. Die Mitarbeiter im Rathaus mussten die Unterlagen in kurzer Zeit fertigmachen und verschicken.
Besonders anstrengend wurde es bei der Landratswahl. Da kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichte, kam es am 22. März 2026 zu einer Stichwahl. Das war für die Gemeinde ein echter Kraftakt, weil alles sehr schnell organisiert werden musste.
Insgesamt waren viele ehrenamtliche Wahlhelfer und Mitarbeiter der Gemeinde im Einsatz. Manche mussten am Wahltag bis tief in die Nacht arbeiten. Auch bei der Stichwahl halfen wieder zahlreiche Freiwillige aus, wobei die Verwaltung kurzfristig einspringen musste, als einige Helfer absagten.
Die Kosten für die Wahl waren hoch. Geld floss in die Technik, das Porto, die Datenverarbeitung und in Erfrischungen für die Helfer. Ein Teil dieser Summe wird voraussichtlich vom Freistaat oder dem Landratsamt zurückerstattet.
Das Landratsamt Rosenheim hat die Prüfung der Gemeinderatswahl mittlerweile abgeschlossen und das Ergebnis bestätigt. Die Gemeinde möchte die gewonnenen Erfahrungen nutzen, um auch bei künftigen Wahlen gut vorbereitet zu sein.