Feldkirchen-Westerham zieht Bilanz zur Kommunalwahl 2026
In der letzten Gemeinderatssitzung in Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) wurde ausführlich über die Kommunalwahl 2026 berichtet. Die Gemeinde wollte damit aufzeigen, welcher enorme Aufwand hinter dem Wahltag steckte. Die Vorbereitungen liefen über viele Monate und wurden von Magdalena Reitmeyer als Wahlleiterin koordiniert.
Die Organisation war komplex. Es mussten Wahlvorschläge geprüft, Sitzungen für den Wahlausschuss geplant und die Wahllokale vorbereitet werden. Zudem mussten die Wahlhelfer eingeteilt und die gesamte Auswertung der Stimmen gesteuert werden.
Besonders die Briefwahl wurde stark genutzt. Die Mitarbeiter im Rathaus mussten die Unterlagen in kurzer Zeit fertigmachen und verschicken. Zusätzliche Arbeit gab es durch die Landratswahl, da hier niemand die absolute Mehrheit erreichte und deshalb eine Stichwahl am 22. März 2026 nötig war. Das war für die Verwaltung ein echter Kraftakt.
Insgesamt halfen viele ehrenamtliche Wahlhelfer sowie Mitarbeiter der Gemeinde und des Bauhofs mit. Die Kosten für die Wahl, etwa für die Technik, Porto und die Erfrischungsgelder der Helfer, beliefen sich auf rund 85.000 Euro. Einen Teil dieser Summe erstattet das Landratsamt oder der Freistaat.
Am Ende verlief alles glatt. Die Rechtsaufsicht des Landratsamtes Rosenheim hat die Wahlprüfung der Gemeinderatswahl abgeschlossen und keine Fehler gefunden. Das Ergebnis wurde offiziell bestätigt.
Die Gemeinde bedankt sich nun bei allen Beteiligten für ihren Einsatz für die Demokratie. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.