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Feldkirchen-Westerham: Rentenberatung wird billiger

Rentenberatung Copyright und Urheber siehe Feldkirchen-Westerham

Die Gemeinde spart bei der Rentenberatung, um den Haushalt zu entlasten. Trotzdem bleibt die Hilfe für die Bürger vor Ort erhalten.

In Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) wird die Rentenberatung umgestellt. Der Gemeinderat hat entschieden, dass das Angebot für die Bürger zwar bestehen bleibt, aber anders organisiert wird. Grund dafür ist die aktuelle finanzielle Lage der Gemeinde.

Bisher haben die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung die Menschen umfassend bei ihren Rentenanträgen unterstützt. Diese freiwillige Leistung der Gemeinde ist jedoch zu teuer geworden. Deshalb führt der Gemeinderat nun ein sogenanntes Netzwerkmodell ein.

Das bedeutet konkret: Die Gemeinde arbeitet künftig eng mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) zusammen. Die DRV schickt ihre eigenen Berater in das Rathaus, um dort regelmäßige Sprechtage anzubieten. Die Gemeinde kümmert sich nur noch um die Räume und die Termine, während die Fachleute der Versicherung die eigentliche Beratung übernehmen.

Zusätzlich verweist die Verwaltung darauf, dass die Deutsche Rentenversicherung ihr Angebot sowieso ausgebaut hat. Wer nicht persönlich vorbeikommen will, kann nun auch Videoberatungen nutzen, den Rückrufservice anfordern oder sich an ehrenamtliche Berater wenden.

Für die Gemeinde lohnt sich der Wechsel finanziell. Pro Jahr sollen so etwa 20.000 Euro eingespart werden. Außerdem haben die Mitarbeiter im Rathaus nun mehr Zeit für andere wichtige Aufgaben.

Mit diesem Schritt will der Gemeinderat den Haushalt sanieren, ohne dass die Bürger auf die kompetente Hilfe bei ihren Rentenfragen verzichten müssen.

Quelle: Feldkirchen-Westerham – zur Originalmeldung

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