Feldkirchen-Westerham: Grundschule Großhöhenrain wird jetzt saniert
In der Grundschule Großhöhenrain (Landkreis Rosenheim, Bayern) wird es in den Sommerferien 2026 laut. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Sanierung und die Maßnahmen zum Brandschutz ein Jahr früher als geplant durchzuziehen. Eigentlich waren die Arbeiten für 2027 angesetzt, doch nun geht es sofort los.
Ein wichtiger Punkt ist die Sicherheit: Die Schule bekommt einen zweiten Rettungsweg. Dafür bauen die Handwerker eine Rettungstreppe an die Außenseite des Gebäudes. Damit man im Notfall schnell aus dem Obergeschoss rauskommt, wird ein Fenster durch eine richtige Notausgangstür ersetzt.
Auch im Inneren gibt es Arbeit. In mehreren Räumen werden die Decken gegen feuerhemmende Trockenbaudecken ausgetauscht. Zudem müssen tragende Stahlträger speziell verkleidet werden, damit sie im Brandfall länger standhalten.
Neben dem Brandschutz wird die Schule allgemein aufgehübscht. Die Fassade wird instand gesetzt, Fenster und Holzelemente werden repariert und die Wände frisch gestrichen. Auf dem Dach wird außerdem ein Schneefang angebracht.
Die Gemeinde nutzt dabei einen Trick, um Geld und Zeit zu sparen: Da für die Fassade sowieso ein Gerüst stehen muss, werden alle Arbeiten gleichzeitig erledigt. So muss das Gerüst nur einmal aufgebaut werden und die Baustelle ist schneller weg.
Die Planung lief schneller als gedacht, die Baugenehmigung ist bereits da. Die meisten Arbeiten sollen bis zum Ende der Sommerferien fertig sein. Falls im Außenbereich noch etwas offen bleibt, wird das im September erledigt. Der Unterricht soll dadurch kaum gestört werden.
Insgesamt kostet die Aktion nach aktueller Rechnung rund 236.000 Euro. Damit bleibt die Gemeinde unter dem geplanten Budget von 280.000 Euro. Das Geld kommt aus dem Nachtragshaushalt für 2026. Der Gemeinderat hat dem Plan einstimmig mit 22 Stimmen zugestimmt.