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Feldkirchen-Westerham: Gemeinde rät zu sparsamem Wasserverbrauch

Wasser sparen Copyright und Urheber siehe Feldkirchen-Westerham

Wegen der vielen Hitzetage und langen Trockenperioden gibt es Tipps, wie man im Alltag Wasser sparen kann.

Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) erinnert ihre Bürger daran, bewusst mit Wasser umzugehen. Der Grund dafür sind die immer häufigeren Hitzetage und die langen Phasen ohne Regen. Es geht dabei nicht nur um das Trinkwasser, sondern vor allem darum, das Grundwasser zu schützen.

Ein Problem ist laut einer Studie des Instituts für sozial-ökologische Forschung, die im Auftrag des BUND entstand, der sogenannte Grundwasserstress. In Deutschland sind viele Regionen betroffen. In 141 Landkreisen wird dem Grundwasser jedes Jahr mehr entnommen, als empfohlen wird. Das ist problematisch, weil über zwei Drittel unseres Trinkwassers aus dem Grundwasser gewonnen werden. Zudem brauchen Pflanzen und Bäche dieses Wasser zum Überleben.

Neben der Menge ist auch die Qualität ein Thema. In vielen Gebieten gibt es Probleme mit Nitraten oder Medikamentenrückständen im Wasser. Auch neue Chemikalien, die sogenannten PFAS, machen Sorgen.

Die Gemeinde gibt praktische Tipps, wie man im Haus und Garten sparen kann. In der Dusche hilft ein Sparduschkopf, der den Verbrauch pro Minute fast halbiert. Beim Zähneputzen oder Einseifen sollte man den Hahn zudrehen. Waschmaschine und Geschirrspüler sollten nur voll beladen und im Eco-Programm laufen. Auch die Spül-Stopp-Taste am Klo spart deutlich Wasser.

Im Garten hilft es, Regenwasser in Tonnen oder Zisternen aufzufangen. Gießen sollte man nur morgens oder abends, damit das Wasser nicht sofort verdunstet. Wer Mulch aus Rinde oder Rasenschnitt nutzt, hält die Feuchtigkeit länger im Boden. Zudem empfiehlt die Gemeinde, heimische Stauden statt Rasen zu pflanzen und mehr Bäume zu setzen, da diese für natürliche Kühlung sorgen.

Statistiken zeigen, dass die Menschen in Deutschland bereits sparsamer geworden sind. Im Schnitt verbraucht eine Person heute noch 121 Liter Wasser pro Tag. Am meisten wird für die Körperpflege und die Toilettenspülung verbraucht.

Quelle: Feldkirchen-Westerham – zur Originalmeldung

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