Feldkirchen-Westerham blickt auf teure Kommunalwahl 2026 zurück
In der Gemeinde Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) war die Kommunalwahl 2026 ein echtes Mammutprojekt. In der letzten Gemeinderatssitzung wurde nun berichtet, wie viel Arbeit hinter dem Wahltag steckte. Die Wahlleiterin Magdalena Reitmeyer und ihr Team hatten bereits im August 2025 mit den Vorbereitungen begonnen.
Es gab viel zu tun: Wahlvorschläge mussten geprüft, Wahllokale vorbereitet und Helfer eingeteilt werden. Besonders die Briefwahl sorgte für Arbeit im Rathaus. Da bei der Landratswahl keiner der sieben Kandidaten sofort die absolute Mehrheit holte, kam es zusätzlich zu einer Stichwahl. Das war für die Verwaltung ein extra Kraftakt, weil alles sehr kurzfristig organisiert werden musste.
Auch finanziell war die Wahl eine Belastung. Für Dinge wie Porto, Technik, Datenverarbeitung und Geld für die Wahlhelfer fielen insgesamt rund 85.000 Euro an. Das Landratsamt oder der Freistaat werden wohl nur einen kleinen Teil dieser Summe zurückzahlen.
Am Ende lief alles glatt. Die Rechtsaufsicht des Landratsamtes Rosenheim hat die Prüfung der Gemeinderatswahl abgeschlossen und keine Fehler gefunden. Das Ergebnis wurde offiziell bestätigt.
Die Gemeinde bedankt sich nun bei allen Beteiligten, vor allem bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die ihre Freizeit für die Demokratie geopfert haben.