Feldkirchen-Westerham: Bilanz der Verkehrsüberwachung 2025
In Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) wurde die Verkehrsüberwachung für das Jahr 2025 ausgewertet. Die Gemeinde lässt die Kontrollen durch den Zweckverband Kommunale Dienste Oberland durchführen. Dabei geht es vor allem um die Sicherheit an Schulen, Kindergärten und in Wohngebieten.
Die Zahlen zeigen, dass die Kontrollen in zwei Bereichen stattfanden: beim Parken und beim Fahren. Insgesamt waren die Kontrolleure rund 342 Stunden unterwegs, um falsch geparkte Autos zu finden. Dabei gab es 672 Verstöße. Fast genauso lange, nämlich 343 Stunden, wurde die Geschwindigkeit der Autos überwacht. Hier wurden 1.861 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.
Trotz der vielen Strafzettel gibt es eine positive Nachricht: Die meisten Menschen fahren korrekt. Die Quote der Beanstandungen liegt nur bei 3,43 Prozent und sinkt seit Jahren. Die Gemeinde glaubt, dass die regelmäßigen Kontrollen eine abschreckende Wirkung haben und die Fahrer deshalb vorsichtiger geworden sind.
Auch finanziell wurde die Bilanz im Gemeinderat besprochen. Die Gemeinde betont, dass es nicht darum geht, Geld zu verdienen. Die Einnahmen aus den Bußgeldern beliefen sich auf rund 88.800 Euro. Da die Durchführung der Kontrollen aber etwa 77.000 Euro gekostet hat, bleibt am Ende ein Überschuss von rund 11.800 Euro für den Gemeindehaushalt übrig.
Die Verwaltung will die Zusammenarbeit mit dem Zweckverband fortsetzen, da sich dieses Modell in der Region bewährt hat. Die Daten aus den Kontrollen helfen der Gemeinde zudem, Beschwerden von Bürgern besser einzuordnen und die Verkehrssituation sachlich zu beurteilen.