Feldkirchen-Westerham besucht Partnergemeinde Jenesien in Südtirol
Insgesamt 71 Leute aus Feldkirchen-Westerham (Landkreis Rosenheim, Bayern) machten sich vom 10. bis 12. Juli auf den Weg nach Jenesien in Südtirol. Die Stimmung war schon bei der Busfahrt gut, denn die „Kühlwongmusi“ und die Trachtler aus Höhenrain sorgten für die passende Musik. Mit an Bord waren unter anderem die Zweiten und Dritten Bürgermeister sowie mehrere Gemeinderatsmitglieder. Ein besonderer Dank ging an den Busfahrer René, der die Gruppe schon seit vielen Jahren sicher zu diesen Besuchen bringt.
In Jenesien wurden die Gäste herzlich empfangen. Bürgermeister Paul Romen, Schulleiter Gerhard Hofer und viele Bürger hießen die Delegation willkommen. Zuerst gab es eine Führung durch den Ort, bei der die Gruppe das historische Rathaus und den Friedhof besichtigte. Danach verteilten sich die Gäste auf die privaten Gastgeberfamilien.
Am Samstag stand ein volles Programm an. Alle besichtigten das neu gestaltete Haflinger-Museum. Danach teilte sich die Gruppe auf: Einige wanderten über die Saltener Hochebene zur neuen Marterloch-Hängebrücke, während andere den Gemüsebetrieb der Landesbäuerin Antonia Egger und die Tischlerei Plankl besuchten.
Der Höhepunkt war das Musikerfest am Samstagabend. Zuerst spielte die Musikkapelle Jenesien, danach zeigten die Trachtler aus Höhenrain ihr Können. In ihren Reden betonten die Bürgermeister beider Orte und Dominikus Speer vom Partnerschaftsverein, wie wichtig das persönliche Treffen für die seit 1990 bestehende Freundschaft ist.
Auch an Geschenken wurde nicht gespart. Die Oberbayern brachten 90 Liter Bier und 30 Krüge mit, während die Südtiroler regionale Spezialitäten und Bücher überreichten. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst und einem Frühschoppen am Sonntag traten die Gäste die Heimreise an.
Damit die Partnerschaft lebendig bleibt, gibt es einen Plan für die Zukunft: Antonia Egger koordiniert nun den Austausch. Die Jenesier sind zum Gegenbesuch eingeladen, wenn am 1. Mai 2027 in Feldkirchen-Westerham der Maibaum auf dem neuen Dorfplatz aufgestellt wird.